Frische News aus Frankfurt: Die EZB hat erstmals seit Herbst 2023 die Zinsen angehoben. Der Einlagensatz steigt um 25 Basispunkte auf 2,25 %, als Antwort auf die kriegsbedingte Inflation von zuletzt 3,2 %. Ein klassischer Spagat bei schwacher Konjunktur, doch was bedeutet das für den Immobilienmarkt?
Für Käufer gilt: Ruhe bewahren. Die Erhöhung kam mit Ansage, die Märkte hatten den Schritt bei den langfristigen Bauzinsen weitgehend eingepreist. Ein Zinsschock bleibt aus. Da die EZB jedoch weitere Schritte nicht ausschließt, gewinnt eine solide Finanzierung mit frühzeitiger Zinssicherung zusätzlich an Bedeutung.
Für Verkäufer wird der Markt anspruchsvoller. Höhere Zinsen dämpfen die Nachfrage, das Budget vieler Interessenten wird knapper. Umso wichtiger sind jetzt eine fundierte Marktwertanalyse und eine Vermarktung, die präzise auf die aktuelle Lage reagiert.
Unser Fazit: Sachwerte bleiben im Fokus. Steigende Zinsen und Energiekosten dürften den ohnehin schwachen Neubau zusätzlich belasten, bestehende Immobilien gewinnen als inflationsgeschütztes „Betongold" an Wert.
Sie möchten wissen, wie sich die neue Zinslage auf Ihre Pläne auswirkt? Lassen Sie uns unverbindlich über Ihre Wünsche, Fragen und Möglichkeiten sprechen.

