Deutscher Architekturpreis 2025: Zukunft des Wohnens im urbanen Raum

Im Herbst 2025 wurde in Berlin der Deutsche Architekturpreis vergeben – die wichtigste architektonische Auszeichnung des Landes. Prämiert wurde das Projekt Franklin Village in Mannheim, das zeigt, wie moderner Wohnraum in städtischen Lagen entstehen kann, wenn Gestaltung, Nachhaltigkeit und Alltagsqualität zusammengedacht werden.

Auf dem Gelände eines ehemaligen Militärareals ist ein vielfältiges Quartier entstanden: mit unterschiedlichen Wohnungsgrössen, gemeinschaftlich nutzbaren Bereichen, begrünten Höfen und Angeboten des täglichen Bedarfs in kurzer Distanz. Statt möglichst viele Wohnungen auf engem Raum unterzubringen, setzt das Quartier auf eine angenehme Dichte: mit offenen Grünflächen, kurzen Wegen und Orten, an denen man sich begegnen kann – und gleichzeitig genügend Rückzug für Ruhe und Privatheit. Ein Ansatz, der zeigt, wie urbane Nachverdichtung mit Lebensqualität vereinbar ist.

Entworfen wurde Franklin Village vom international renommierten Berliner Büro Sauerbruch Hutton, das für klare Architektursprache, ökologische Verantwortung und zeitgemässe Lebensräume steht.

Warum ist das relevant?
Weil sich hier exemplarisch zeigt, wie urbane Wohnquartiere künftig funktionieren können: mit intelligent verdichteten Strukturen, Orten der Begegnung, flexiblen Wohnformen und hoher Aufenthaltsqualität im Aussenraum.

Franklin Village ist damit nicht nur ein preisgekröntes Projekt – sondern ein Impuls, Wohnen heute breiter zu denken: funktional, sozial, gestalterisch und mit Blick auf unterschiedliche Lebensentwürfe.

Foto: Jan Bitter

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